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Konzept & Grundsätze

Seit dem Schuljahr 2012/13 arbeiten wir als Volle Halbtagsschule (VHS).

Das pädagogische Konzept beinhaltet inhaltliche und organisatorische Festlegungen zur Ausgestaltung des Schullebens. Dazu zählen gemäß Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Aussagen zur Unterrichtsorganisation, schulinternen Förder- und Differenzierungskonzeption und Öffnung der Schule gegenüber ihrem gesellschaftlichen Umfeld.

Folgende Grundsätze und Angebote zur Gestaltung der vollen Halbtagsschule bestehen an der Grundschule Heringsdorf:

  • Rhythmisierung des Unterrichtstages

Der Unterrichtstag ist nach einem festgelegten zeitlichen Ablauf gegliedert.

  • Gleitender offener Beginn

Mit der Öffnung des Schulhauses um 7.25 Uhr erhalten die Schüler die Möglichkeit bis zum Unterrichtsbeginn 7.45 Uhr Angebote zum Lesen, Lernen und Spielen wahrzunehmen, sowie mit ihren Mitschülern und Lehrern ins Gespräch zu kommen.

  • Sprachliche Bildung

Als Grundschule in der Grenzregion zu Polen erhalten die Schüler die Möglichkeit die polnische Sprache in Anfängen zu erlernen. Zudem nimmt unsere Schule seit 2008 am Projekt des Landes “Spotkanie heißt Begegnung” teil.

  • Förderung der Niederdeutschen Sprache (Plattdeutsch)

Der Niederdeutschunterricht soll das Verständnis und das Interesse für die Sprache wecken und fördern, Kenntnisse reaktivieren und erweitern sowie das Verständnis der niederdeutschen Sprache ermöglichen und verbessern. Durch erworbene Kenntnisse werden die Identifikationsbereitschaft mit dem Land und seiner Geschichte, verbunden mit der niederdeutschen Literatur und Regionalkultur, gefördert.

Plattdeutsch richtet sich an Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe. Vorauszusetzen sind gute bis sehr gute Leistungeni im Deutschunterricht und selbstverständlich das Interesse an der Sprache selbst.

  • Umsetzung des inklusiven Gedankens

Die zunehmend wachsende Heterogenität der Schülerschaft insbesondere in der Schuleingangsphase bedingen für eine bestimmte Anzahl von Schülern differenzierte pädagogische Maßnahmen zur Unterstützung des Lernens.

Nachdem die Grundschule seit dem Schuljahr 2015/16 kein offizieller DFK Standort mehr ist, werden vorrangig integrative Angebote vorgehalten. Sie ergänzen und erweitern den bisherigen Förderunterricht. Dazu zählen:

  • Pädagogischer Stützunterricht für Deutsch und Mathematik in Klasse 2 erteilt durch Sonderpädagogin
  • LRS Förderunterricht Klassen 2-4
  • LimB Förderunterricht Klassen 2-4
  • Durchführung des Programms „Lubo aus dem All“ zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen für Klasse 1
  • Snoezelen
  • Lubo aus dem All

Einmal wöchentlich besucht Lubo, der Außerirdische, die Kinder der 1. Klasse um mit ihnen zu lernen, wie man auf der Erde Freunde findet. Mit seinem Lied begrüßt und motiviert er die Kinder.

In wissenschaftlich erarbeiteten Unterrichtsstunden erlernen die Kinder sozial-emotionale Kompetenzen. Über die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Emotionen, Emotionsregulationstraining, Strategien bei Problemen sowie ein Transfer- und Problemlösetraining lernen sie in anschaulicher und spielerischer Form die Normen des friedlichen Zusammenlebens.

  • Begabtenförderung

Die Grundschule fördert mathematisch begabte Schüler der 2. bis 4. Klassen im sogenannten „Matheclub“.

  • Leseförderung

Auf der Grundlage eines schulinternen Konzepts zur Leseförderung erhalten alle Schüler der Klassenstufen 1 bis 3 wöchentlich eine Unterrichtsstunde zusätzlich Zeit zum Lesen. In den erteilten Stunden werden in vielfältiger Form Anregungen zum Lesen gegeben.

  • Leseclub Antolin

Schüler der 3. und 4. Klasse erhalten im Rahmen der Vollen Halbtagsschule die Möglichkeit die schulinterne Bibliothek zu nutzen. Dabei lesen sie die schuleigenen kindgerechten Bücher oder bringen ihre eigenen Kinderbücher von Zuhause mit. Nach dem intensiven Lesen beantworten sie Fragen über ihr gelesenes Buch und sammeln “Lesepunkte”. Dabei arbeiten sie mit dem Programm “Antolin” vom Westermannverlag. Am Ende jeden Schulhalbjahres werden die fleißigsten Leser mit den meisten Lesepunkten ausgezeichnet.

  • Ortsverbundenheit

Schüler der 4. Klasse erhalten die Möglichkeit nach einer schulinternen Konzeption die Geschichte ihres Schulortes Heringsdorf genauer kennen zu lernen. In Vorbereitung auf das Unterrichtsfach Geschichte wird die historische Perspektive entwickelt: Die Schüler lernen, sich in der Zeit zu orientieren und zeitliche Abläufe differenzierter zu erfassen. In den Unterricht werden Begegnungen mit Denkmälern, Gebäuden und Bibliografien anhand außerschulischer Lernorte integriert.

  • Umweltorientierung

Seit mehreren Jahren können Schüler – vorrangig der 4. Klasse – an der AG „Umweltfreunde“ teilnehmen.

  • Medienerziehung

Während der 4. Klasse bekommt jeder Schüler ein Schulhalbjahr lang im Computerunterricht grundlegende Kompetenzen im Umgang mit dem Medium Computer vermittelt.

  • Deutsch als Zweitsprache

Bei Bedarf wird den entsprechenden Schülern Förderunterricht, ergänzend zur additiven Förderung und Förderung im Rahmen des Intensivkurses (ab Schuljahr 2015/16) angeboten (DaZ).

Die Angebote der VHS an unserer Schule sind vorrangig unterrichtsähnlich und werden hauptsächlich in den Schulalltag integriert, um allen Schülern die Zugänge zu ermöglichen.

 
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